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Historische Romane

Jörg Kastner: Widukinds Wölfe

Widukinds Wölfe Wiehengebirge, 785 A.D.: Der Frankenkönig Karl der Große steht kurz vor seinem Triumpf über die Sachsen. Deren Herzog Widukind ist bereit sich zu unterwerfen und sich taufen zu lassen. In einem Wik an einer Sandfurt der Weser - dem heutigen Minden - findet die Unterwerfung der Sachsen statt. Doch einer der Sattelmeier Widukinds, Wolfhard, gelingt es trotz seiner geschworenen Treue zu seinem Herzog nicht, seinen Göttern abzuschwören. Er entflieht der Taufzeremonie, gelangt aber nur bis zur Wolfsschlucht, wo die tödlichen Bestien auf ihn warten.

12 Jahre später, 797 A.D.: Wolfhard's Sohn Wolfger führt die Geschäfte auf dem Wolfshof. Auf einem der Markttage nimmt das Schicksal seinen Lauf: Zuerst läßt er sich auf ein riskantes Geschäft mit dem Wikgrafen Asmund, dem durchtriebenen hinterhältigen Wikgrafen von Minden und ehemaligem Sachsen ein, dann verliebt er sich auch noch in die Tochter eines fränkischen Händlers.

Am nächsten Markttag dann kommt es zum Eklat: Durch Hinterlist wendet Asmund das Geschäft mit Wolfger zu seinen Gunsten. Ein Angriff Wolfger's auf den Wikgrafen schlägt fehl und Wolfger muß wie sein Vater fliehen. Auf seiner Flucht begegnet er den Schicksalsfiguren seiner Götter: der Moorhexe, dem Feuerschmied und schließlich einem schwarzen Reiter, der die Sachsen wieder zur Freiheit führen will. Als schließlich der Wolfshof von Asmund niedergebrannt wird, sind Wolfger's einzige Gedanken Rache und Vergeltung. Er schließt sich dem Kampf des schwarzen Reiters an.

Als es den verwegenen Sachsenkriegern gelingt, Minden zu erobern, bricht zwischen ihnen ein Streit darüber aus, ob die Franken den Göttern als Blutopfer geopfert werden sollen. Es kommt zur überraschensten Wendung der Geschichte mit der sich alles zusammenfügt . . .

Bastei Lübbe Verlag (Nr. 14405), ISBN 3-404-14405-8, erschienen September 2000, Preis: 19,90 DM (8,64 €)

Eigene Bewertung: *****

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© 20.09.2000 Guido Gehlhaar