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Goldwellen

Geschichte

Einer unserer Freunde aus der mittelalterlichen Szene war an einem gewebten Gürtel in blau-gelben Farben interessiert. Da weder meine Frau noch ich zu diesem Zeitpunkt einen Gürtel in diesen Farben fertig gewebt hatten, habe ich mich entschlossen, mir ein Muster für einen Gürtel in blau-gelben Farben auszusuchen und zu weben. In diesem Gürtel läuft ein gelbes, wellenförmiges Muster. Im Material der gelben Kettfäden ist ein Beilauffaden in Viskose eingearbeitet, der ein wenig wie Gold schimmert. So bin ich auf den Namen "Goldwellen" für diesen Gürtel gekommen.

Unser Freund hat sich allerdings dann den blau-gelben Gürtel, den meine Frau gewebt hat, ausgesucht (was für mich aber nicht schlimm war, da wir die beiden Alternativen auch so für ihn zur Auswahl geplant und gewebt hatten). Dafür war dieses Muster so beliebt, dass ich es als Auftragsarbeit für eine Freundin aus dem Lager Taragor in anderen Farben gewebt habe.

Webanleitung

Goldwellen (Anleitung)

Das Anweben erfolt bei Stellung A-D nach oben. Das Muster wird durch viermaliges Drehen der Karten vom Weber weg und anschließendem Wechsel mit viermaligem Drehen zum Weber hin und erneutem Wechsel erzeugt. Um einen schönen Randabschluß zu erhalten, habe ich die Karten der beiden jeweils äußeren Kettfäden immer in eine Richtung gedreht, bis auf den Kettfäden die Spannung zu groß wurde und dann am Rand die Drehrichtung der Karten geändert.

Material

Als Schußfaden wird der Faden X verwendet.

 Kettfaden  Wolle Farbe  Anzahl 
X Schachenmayr Catania (100% Baumwolle)  0123 (Partie 051) 60
O Schoeller Esslinger Malta (82% Baumwolle, 18% Viskose)  10 (Partie 12) 16
I Schoeller Esslinger Malta (82% Baumwolle, 18% Viskose)  11 (Partie 12) 20

Länge

. 1,52 Meter

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© 15.09.2000 Guido Gehlhaar