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Muster zum Brettchenweben: Diagonalmuster

Auf dieser Seite sind einige spezielle Diagonalmuster als Erweiterung zu den in der Anleitung angegebenen Basismustern aufgeführt. Es handelt sich dabei um zwei Kettfäden breite Diagonalen. Die Diagonalmuster sind wie in der Anleitung unterteilt nach der Grundschärung der Kette in Diagonalmuster und Rautenmuster. Zusätzlich sind einige besondere Muster aufgeführt. Diagonalmuster mit nur einem Kettfaden breiten Diagonalen sind als sogenannte Kivrim-Variationen auf einer seperaten Seite angegeben.

In der Übersicht auf dieser Seite sind Kurzbeschreibungen und Grafiken der Muster aufgeführt. Durch Anklicken der Grafiken kann eine Detailbeschreibung mit Webebrief, Detailgrafik und Bild aufgerufen werden. Für die meisten Grafiken und Webebriefe wurde zur Vereinfachung eine Kette aus 16 Brettchen im Mittelfeld verwendet. Die Kette, mit der die auf den Bilder dargestellten Muster erstellt wurden, besteht aus 44 Brettchen im Mittelfeld. In beiden Fällen wurden 4 Brettchen als Rand (jeweils 2 Brettchen pro Seite) verwendet. Die auf den Bildern dargestellte Kette ist in einem Baumwollgarn Nm 20/2 von Friedrich Traub (Nr. 2202) gewebt. Als helle Farbe wurde gelb (Farbnummer 2125), als dunkle Farbe blau (Farbnummer 6412) verwendet.

Diagonalmuster

Z.Zt. nur Bilder, Anleitungen in Vorbereitung:

Überlappende Diagonalen

Gedrehte Diagonalen

Rautenmuster

Spiralen

Spiralen Obwohl in der älteren Literatur zum Brettchenweben angenommen worden ist, dass es nicht möglich sei, mit Brettchenweben Spiralen zu weben, so ist dies doch einfach möglich. Die beschriebenen Anleitungen für Spiralen wie auch Mäander sind Collingwood entnommen.

Die Spirale entsteht, wenn in beiden oberen Löchern der mittleren beiden Brettchen (also der beiden Brettchen, wo die Schärrichtung zwischen S und Z wechselt) die gleiche Farbe vorliegt. In diesem Fall wird die Drehrichtung einer der beiden Hälften des Mittelfeldes für die nächsten beiden Schüsse gewechselt, dann erst erfolgt der Wechsel der Drehrichtung für die andere Hälfte des Mittelfeldes.

In den dargestellten Beispielen wurden erst die Brettchen der rechten Hälfte in die andere Richtung gedreht, dann die der linken Hälfte. In den mittleren Brettchen war die helle Farbe (gelb) oben. Für das Spiralmuster selbst spielt es keine Rolle, welche Hälfte der Brettchen als erstes in die umgekehrte Richtung gedreht wird - die Spirale ist dann lediglich spiegelverkehrt. Auch die Farbe in den oberen Löchern der mittleren Brettchen spielt keine Rolle, die Spirale beginnt dann an anderer Stelle zu drehen.

Bei einer wir in der Anleitung für Rauten beschriebenen Schärung ergeben sich somit folgende vier Möglichkeiten:

Spirale 1 Spirale 2 Spirale 3 Spirale 4
rechte Seite zuerst umgekehrt,
helle Farbe oben
linke Seite zuerst umgekehrt,
helle Farbe oben
rechte Seite zuerst umgedreht,
dunkle Farbe oben
linke Seite zuerst umgedreht,
dunkle Farbe oben

Mäander

Mäander Das Prinzip zum Weben eines Mäanders entspricht dem zum Weben einer Spirale. Im Unterschied zur Spirale wird die Drehrichtung einer der beiden Hälften des Mittelfeldes jedoch nicht für nur zwei Schüsse, sondern für vier Schüsse gewechselt, bevor auch der Wechsel der Drehrichtung für die andere Hälfte des Mittelfeldes erfolgt. Es entstehen damit zwei quasi gegeneinander laufende Spiralen, die die mäanderförmige Struktur bilden.

Wie auch bei den Spiralen ergeben sich beim Mäander in Anhängigkeit der Hälfte, deren Richtung zuerst umgekehrt wird, und der Farbe der oben liegenden Kettfäden der mittleren Karten vier verschiedene (nicht weiter dargestellte) Möglichkeiten.

Besondere Muster

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© 18.10.2001 Guido Gehlhaar