Home
IRC
Kryptographie
PGP
Mittelalter
Gaukelei
Tanzen
Privates
Muster zum Brettchenweben: Schnurbindung
Auf diesen Seiten sind einige Muster in sog. Schnurbindung aufgeführt. Der Begriff mag etwas irreführend sein,
da auch andere Techniken Schnurbindungen erzeugen. Der Begriff wird hier für Muster verwendet, die explizit durch die Schärung der Kettfäden
(Position und Schärrichtung) und regelmässige Drehungen (i.d.R. 4 Vorwärts-/ 4 Rückwärtsdrehungen) entstehen.
Bei den komplexen Mustern werden dabei Gruppen von Karten gedreht - im Gegensatz zu anderen Techniken aber nicht einzelne Brettchen,
sondern mehrere Brettchen gemeinsam. Die komplexen Muster sind in zwei Schwierigkeitsgrade eingeteilt:
- Bei regelmäßig komplexen Mustern werden die Brettchen in zwei Gruppen gedreht, wobei die Drehrichtungen
innerhalb der Gruppen regelmäßig ist (z.B. das bekannte Widderhorn).
- Bei unregelmäßig komplexen Mustern wechseln die zwei zu bildenden Gruppen für Vor- und
Rückwärtsdrehungen nach einer (meist graden) Anzahl von Schüssen, so dass am Anfang - bis der Weber an den Rhythmus gewohnt ist -
ein Webebrief zum Weben benötigt wird. Bei den unregelmäßig komplexen Muster bietet sich ggf. sogar eine Art
Einpack-Methode an, bei dem mit einem Brettchenpacken gearbeitet wird und die jeweils benötigte Anzahl Brettchen dann
vor- bzw. rückwärts gedreht wird.
Regelmäßige Muster
Regelmäßig komplexe Muster
Unregelmäßig komplexe Muster
Zurück
© 10.12.2002 Guido Gehlhaar