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Tanzen und Tanzsport

Tänzerische Laufbahn

Meine tänzerische Laufbahn ist lang und facettenreich, leider aber auch von einigen Unterbrechungen gekennzeichnet. Ich habe sowohl eine Übersicht über die verschiedenen Stadien meiner Tanzaktivitäten wie auch eine Aufstellung meiner Turniererfolge auf diesen Seiten zusammengestellt. Mit dem Turniertanz habe ich erst im Jahre 1999 angefangen, so dass ich an dieser Stelle noch nicht allzu viele Erfolge aufstellen kann.

Zu meinen tänzerischen Aktivitäten habe ich zu allen Zeitpunkten in einer Fotogallerie Bilder zusammengestellt.

Übersicht

Im Jahr 1983 habe ich in der Tanzschule Kaechele in Langenfeld (damals noch in der Richrather Straße 19) in Jugendkursen mit dem Tanzunterricht begonnen. Mit verschiedenen Partnerinnen habe ich das damalige Stufensystem (von Anfänger bis Goldstar) in einem Rutsch durchgetanzt. 1985 wurde in Hilden eine Zweigstelle der Tanzschule Kaechele gegründet. Für die dortigen Jugendkurse wurden männliche Helfer gesucht, da (wie wohl in vielen Bereichen im Tanzsport) mehr Damen in den Kursen angemeldet waren als Herren. So kam ich als Hospitant in viele Kurse nach Hilden und lernte in einem der Kurse meine spätere Freundin Sandra (ab 1987) aus Hilden kennen.

Mit Sandra habe ich im Clubsystem im ersten Jugendclub in Hilden getanzt. Mit den "Pionieren" in diesem Jugendclub kam die Tanzlehrerin der Tanzschule auf die Idee, eine Showformation für Abschlußbälle und ähnliche festliche Gelegenheiten aufzubauen. Auch wir zwei waren dabei. Ende 1986 begannen wir mit dem Training für diese Showformation (Standard und Latein). Zum Sommerball der Tanzschule 1987 sollten wir unseren ersten Auftritt haben, doch kurz vor dem Auftritt kam Sandra eine Knieverletzung dazwischen, so dass ich zwar weiter mit der Gruppe die letzten Stunden trainierte, selber aber zu diesem Auftritt nicht tanzen konnte. Ab 1. Juli 1987 war ich dann für 15 Monaten Abenteuerurlaub auf Staatskosten bei den Y-Tours, so dass ich - wenn überhaupt - nur an den Wochenende hätte trainieren können. Dazu kam, dass Sandra's Knieverletzung zu einer chronischen Erkrankung wurde, die später mehrmals im Krankenhaus operiert werden musste. Die Folge war dann, dass wir das Training in der Showformation aufgaben. Auch das Tanzen selber wurde aus den genannten gesundheitlichen Gründen meiner Partnerin immer spärlicher. Im Jahr 1989 trennten wir uns schließlich und damit hatte ich meine erste Tanzpause.

Wieder angefangen mit dem Tanzunterricht habe ich mit meiner Freundin Kirsten im Herbst 1991 in der Tanzschule Kaechele in Opladen. Kirsten hatte selber noch nie getanzt, so dass ich mit ihr vom Anfängerkurs an neu beginnen mußte, was mich in meiner tänzerischen Entwicklung natürlich nicht weiterbrachte. Zu einem der Bälle trat die Jazzdance-Formation der Tanzschule Opladen auf und Kirsten wie auch ich waren begeistert von dieser Art des Tanzes. Ein Probetraining in der Gruppe holte uns aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, da diese Gruppe bereits sehr fortgeschritten war. Es gab aber eine Anfängergruppe in der Tanzschule in Langenfeld. So begann ich 1992 mit dem Jazzdance in Langenfeld.

Kirsten hat weder den Gesellschaftstanz noch den Jazzdance lange mitgemacht. Nachdem ich mit ihr erneut das ganze ADTV-Programm abgelegt hatte (bis zum Goldstar-Kurs) und wir in das Clubsystem übergewechselt waren, ließ bei ihr das Interesse am Tanzen nach und wir hörten auf. Erneut legte ich eine Zwangspause von etwa 2 Jahren ein, in der ich aber weiterhin Jazzdance betrieb.

1994 begannen Kirsten und ich erneut mit dem Tanzen in der Tanzschule Kaechele in Opladen, diesmal stiegen wir im Bronzekurs ein, hörten aber mangels Interesse bei ihr (und da wir uns zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr so gut verstanden, was sich auch auf das Tanzen auswirkte) nach drei Kursen erneut auf.

Im Frühjahr 1998 lernte ich über viele seltsame Zufälle meine heutige Frau Ilona kennen. Bereits früh habe ich von ihr erfahren, dass sie das Tanzen als Tanzsport schon lange und intensiv betrieb. Durch einen weiteren Zufall kam auch ich wieder zum Gesellschaftstanz: Eine der Tanzlehrerinnen der Tanzschule Kaechele in Langenfeld (Petra) trainierte die Jazzdance-Gruppe, da Sabina, unsere Trainerin, kurzfristig erkrankte. Petra fehlten in einem Singlekurs noch einige Herren und da sie in einem Gespräch heraus bekam, dass ich schon einige Tanzerfahrung hatte, sprach sie mich an. So fing ich erst in diesem Singlekurs Anfänger und später dann auch im Fortgeschrittenenkurs als Hospitant an. Im Herbst 1998 dann brachte mich Petra mit einer Dame zusammen (Susanne), der im Club der Herr abhanden gekommen war. Wir verstanden uns tänzerisch recht gut und so tanzte ich bis zu meinem Umzug nach Aachen 1 1/2 Jahre lang mit Susanne bis zum Januar 2000 im Tanzclub der Tanzschule Kaechele in Langenfeld.

Im Frühjahr 1999 keimte dann bei mir (endlich) die Idee auf, mich tanztechnisch zu verbessern. Im Februar des Jahres hatte ich mit Ilona in einer Gruppe mit Tango Argentino begonnnen und sowohl auf Tanzparties wie auch in Stunden, in denen Susanne nicht konnte, tanzte ich in Langenfeld mit Ilona. Dabei wurde ich mir schmerzlichst meiner eigenen technischen Unzulänglichkeiten bewußt. Meine Idee war, mich in einem Tanzsportclub mit einer Partnerin quasi heimlich zu treffen, mich technisch zu verbessern und dann auf unserer Hochzeit beim Hochzeitswalzer (und den anderen Täzen) Ilona mit meinen neuen Fähigkeiten zu überraschen.

Meine Tanzlehrerin Petra empfahl mir als Verein den Boston-Club Düsseldorf. Über eine Kontaktanzeige bei tanzsport.de lernte ich Steffi aus Düsseldorf kennen, mit der ich im Mai 1999 im Boston-Club anfing zu trainieren. Leider war ich zu dieser Zeit beruflich viel im Ausland unterwegs, so dass wir nur wenige Trainingsstunden vor den Sommerferien nehmen konnte. Nach den Ferien sollte es dann richtig losgehen, dann kam mir aber die Vorbereitung der Hochzeitsfeierlichkeiten in die Quere. So haben wir zwar halbwegs regelmäßig trainiert, aber eben nur halbwegs. Nach einer sechswöchigen Pause (Hochzeit und Hochzeitsreise) nahmen wir das Training wieder auf, doch bereits kurz darauf teilte Steffi mir mit, dass das Training dort nicht dem entspräche, was sie sich vorgestellt hatte. Eine erneute Tanzpartnersuche war erfolglos, da alle Damen, mit denen ich es versucht hatte, nicht zu mir passten (tänzerisch oder physisch).

Im Januar 2000 bin ich dann mit meiner Frau Ilona in eine neue Wohnung in Aachen eingezogen und seit 16.03.2000 trainieren wir gemeinsam sowohl Turniertanz Standard wie auch Latein bei TSC Grün-Weiß Aquisgrana Aachen. Am 19.04.2000 hatten wir vor der Trainingsstunde Latein die ersten Einzelstunden bei unserem Trainer Ton Geerten. Auf die Frage, ob wir auch Turniere tanzen wollten hatten wir bejaht und mein Frau Ilona hatte auch spontan zugestimmt, neben Latein auch mit mir in Standard in der D-Klasse zu beginnen. Am gleichen Tage noch beantragten wir über unseren Sporwart die Startbücher. Seit xx.xx.2000 sind wir offiziell startberechtigt für die Hauptgruppe D, Standard und Latein.

Turniererfolge

Standard

. 19.08.2001: 2. Platz 7. Bonner Sommerpokal des TSC Royal Bonn
. 15.12.2001: 4. Platz Nikolauspokal des TTC Rot-Gold Köln
. 16.02.2002: 12. Platz Landesmeisterschaft TNW, Aufstieg in die Hauptgruppe C

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© 28.01.2000 Guido Gehlhaar