Kirchliche Trauung (11.09.1999)

Das Hotelzimmer

Gegen kurz vor 6:30 Uhr morgens waren wir mit dem Taxi am Hotel Burgkeller angekommen. Müde und erschöpft schlichen wir auf unser Zimmer in der Hoffnung es nutzbar vorzufinden. Auf dem Weg zum Hotel hatte Guido noch einen Zettel mit der Aufschrift "Eine angenehme Nachtruhe - Ihr könnt uns ja doch nichts verheimlichen" gefunden. So wurden unsere Hoffnungen also nicht erfüllt, aber das Chaos hielt sich in Grenzen. Kerstin und Marc waren, trotz aller Sicherheitsvorkehrungen unsererseits, dahinter gekommen, in welchem Hotel wir übernachten wollten. Wie immer sie das auch geschafft hatten ist uns heute noch nicht bekannt. Irgendwann im Laufe des Nachmittages haben sie dann das Hotelzimmer ein wenig geschmückt (links).

Wir fanden ein abgezogenes Bett voller Luftballons und Luftschlangen vor. Auf dem Tisch (ganz rechts) befand sich neben einer kleinen Flasche Rotwein ein Glas mit Reis. Eigentlich sollte der Reis auch irgendwo gestreut im Zimmer landen, aber die Dame vom Hotelempfang hatte es wohl nur zugelassen, dass die Betten abgezogen und dekoriert wurden, mehr passierte aber nicht (zu unserem Glück).

Wir fanden einen Bettbezug und bezogen, müde wie wir waren, ein Bett provisorisch neu. Die Luftschlangen landeten im Mülleimer, die Ballons wurden einfach aus dem Bett wild ins Zimmer geschmissen (rechts). Dann mußte Guido bei Ilona die Haarnadeln und den Kamm des Schleiers entfernen, was sich als ziemlich zeitaufwendige Arbeit herausstellte, denn es war eine ganze Menge Haarnadeln an Ilonas Kopf, die alle gefunden werden mußten. Gegen kurz vor 7:00 Uhr waren wir mit allem fertig und schlüpften - nachdem Guido auch den Rest von Ilona's Hochzeitsbekleidung entfernt hatte - ins Bett wo wir fast sofort einschliefen.

Um 11:00 Uhr holte uns der Wecker dann schon wieder aus dem kurzen Schlaf. Während Guido sich aus dem Bett quälte, war Ilona kaum wach zu bekommen (links). Als wir beide wach waren machte sich Ilona auf unter die Dusche und Guido bewaffnete sich mit einer von Ilona's Haarnadeln und tötete die ganzen unschuldigen Luftballons. Gegen kurz nach 11:30 Uhr machten wir uns auf zum Frühstück, nachdem das Hotelpersonal uns kurz vorher bereits fragte, ob wir überhaupt noch frühstücken wollten. Das Essen war einfach fantastisch für einen richtigen Start in den Tag: Der Speiseraum im Hotel Burgkeller war in einem uralten Nebengebäude, supergemütlich eingerichtet und das Interieur auf Alt gemacht. Draußen strahlte die Sonne und im Hintergrund rauschte der Vichtbach. Das Frühstück selber ließ nichts missen.

Die junge Dame vom Hotelpersonal entschuldigte sich noch vielmals bei uns, dass wir das Zimmer doch nicht ganz so vorgefunden hätten, wie wir es erwartet hatten. Sie hatte am Vortag wohl die Aufsicht geführt und auch dafür gesorgt, dass das Zimmer nicht völlig verwüstet wurde.

Gegen kurz vor 13:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Café Savoy wo wir uns mit Familie Kreutzer, Guido's Bruder, Tanja, Ilona's Mutter, Bruder und Tante sowie Marc treffen wollten, verbrachten dann den frühren Vormittag noch in Stolberg und machen uns auf den Heimweg.

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© 06.11.1999, 22:00 Uhr, Ilona Gehlhaar (sunnie), Guido Gehlhaar (Steinmaus)