Kirchliche Trauung (11.09.1999)

Die Versteigerung des Brautstrumpfes

Ebenso traditionell wie der Schleiertanz ist die Versteigerung des Strumpfbandes der Braut. Olav hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dabei den Auktionator zu spielen. Also bat er Ilona auf einen kleinen Tisch um das Strumpfband zu präsentieren. Doch dann der "Schock": Ilona trug gar kein Strumpfband. Jetzt kam Olav ins Schwitzen, rettete sich und die Versteigerung jedoch, indem er kurzerhand den ganzen Strumpf versteigerte.

Die Regeln der Versteigerung waren einfach: im Stile einer amerikanischen Versteigerung boten die Herren für das Anheben des Brautkleides. Mit jedem Gebot mußte Ilona das Kleid etwas höher anheben. Die Damen boten gegen das Anheben, bei jedem Gebot einer Dame wurde das Kleid wieder ein wenig heruntergelassen. Wenn das Ende des Strumpfes zu sehen war, hatte der Herr, der das letzte Gebot gegeben hatte, die schöne Aufgabe der Braut den Strumpf ausuziehen.

Als die Situation langsam anfing knapp zu werden (das Ende in Form des gesamten Strumpfes war schon fast abzusehen), muß sich Guido wohl gedacht haben, dass es eigentlich nicht so toll wäre, wenn irgendeine andere Person außer ihm Ilona den Strumpf ausziehen darf. Also hat Guido kurzerhand 100,-- DM geboten und daraufhin konnte Olav kein höheres Gebot mehr zulassen. Guido erhielt den Zuschlag und durfte seiner Braut höchstpersönlich den Strumpf ausziehen.

Insgesamt sind bei der Versteigerung 153,10 DM zusammengekommen.

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© 06.11.1999, 22:00 Uhr, Ilona Gehlhaar (sunnie), Guido Gehlhaar (Steinmaus)