Kirchliche Trauung (11.09.1999)

Gut Schwarzenbruch

Die große Feier nach unserer kirchlichen Hochzeit fand auf Gut Schwarzenbruch (Bild rechts) statt, einem Restaurant und Reiterhof in schöner Naturlage auf dem Weg von Aachen nach Stolberg. Gut Schwarzenbruch diente früher als Poststation.

Kurz nach unserer Ankunft wurde ein Gruppenfoto der gesamten Hochzeitsgesellschaft vor Gut Schwarzenbruch aufgnommen (ganz rechts).

Der Sektempfang

Für unsere Gäste hatten wir einen Sektempfang auf Gut Schwarzenbruch arrangiert, während wir in Aachen im Park des Spielcasinos mit dem Fotografen gemeinsam die Fotos aufnahmen. Der Autokorso machte sich etwa gegen 17:20 Uhr auf den Weg von der Annakirche zum Gut Schwarzenbruch und kam dort gegen 17:45 Uhr an, wo dann die Feier mit dem Sektempfang (Bilder unten) begann.

Ursprünglich sollten wir zum Sektempfang gegen etwa 18:00 Uhr hinzukommen. Da aber die Fotosession etwas länger als erwartet dauerte, wurden wir schon von Marc nervös erwartet. Gegen 18:45 Uhr fing er an, sich Gedanken zu machen, ob vielleicht unser Hochzeitswagen auf der Strecken liegengeblieben sein könnte und wollte sich grade auf den Weg machen, uns entgegen zu kommen, als unser Wagen auf der Straße von Aachen in Richtung Stolberg auftauchte.

Die Ankunft des Brautpaares



Gegen kurz vor 19:00 Uhr kamen dann auch wir auf Gut Schwarzenbruch an (Bilder links). Zunächst wurden wir von den Inhabern von Gut Schwarzenbruch, Herrn Peter Schmitz und seiner Frau, mit einem Glas Sekt begrüßt, dann wurden wir auch schon von den ersten Gästen bestürmt. Bei den ersten Gästen, die uns begrü,ßten waren Franca und Dirk (rechts oben), die uns eine Neuigkeit mitteilten: während des Sektempfanges hatten sich die beiden verlobt und beschlossen, im nächsten Jahr zu heiraten.

Nachdem wie auf diese Neuigkeit getrunken hatten konnten wir aussteigen und die anderen Gäste begrüßen (rechts unten).


Der Pavillion

Da die Zeit schon recht weit vorgeschritten war hielten wir uns nicht mehr lange im Freien auf, sondern begaben uns in den geschückten Pavillion (rechts), der innerhalb eines Reitstalles aufgebaut wurde. Den Blumenschmuck hatten Kerstin und Olav noch am gleichen Tag am Mittag gemeinsam mit Guido dort geschmückt. Ilona's Brautstrauß hatte gleich im Eingangsbereich des Pavillions ein sehr schönes und vor allem farbliches passendes Plätzchen gefunden (ganz rechts).

Nach uns folgten dann die Gäste in den Pavillion, wo wir dann noch einmal Glückwünsche und die Hochzeitsgeschenke entgegennahmen. Im Eingangsbereich des Pavillions hatten wir eine Tischordnung aufgestellt. Während Marc uns beim Abstellen der Geschenke auf den Gabentisch half, führten Kerstin und Olav die Gäste an die Tische.

In der Zeit, in der unsere Gäste Platz nahmen, wurde das Buffet (links) aufgebaut. Auf den Tischen war bereits die Menükarte ebenso wir eine Liste mit den Tischsitten hinterlegt.

Als alle Gäste Platz genommen hatten und mit den ersten Getränken versorgt waren, übernahm Frank Abschlag - gewandet als der Alchemikus Magnus von Braunstein - die Aufgabe, die Tischsitten zu verlesen. Nachdem die Gäste nunmehr darüber informiert waren, was sie alles zu tun und zu lassen hätten, wurde Guido als "Vorkoster" ein Stück Brot überreicht (rechts). Nach diesem Ritual konnte dann das Buffet von Guido offiziell eröffnet werden und der Sturm auf das Buffet (ganz rechts) begann. Unsere Band - Brrz in the garden - unterhielt uns während des Essens bereits mit leichter Hintergrundmusik.

Die Blumen für unsere Mütter

Nach den ersten Menügängen hatten wir uns eine kleine Überraschung für unsere Mütter vorgenommen. Gegen etwa 21:30 Uhr machten wir uns auf den Weg in einen Vorraum, wo wir für unsere Mütter Blumen von Simone vorbereitet liegen hatten. Marc moderierte die Übergabe an und ab (ganz rechts) und Ilona bedankte sich bei unseren Müttern bei der Überreichung der Blumen mit diesen Blumen für die vielen Jahre, die sich unsere Müttern uns gewidmet hatten (rechts). Nunmehr würden wir beide eine eigene (noch kleine) Familie sein und uns damit ein wenig aus der Geborgenheit unsere elterlichen Familien heraus begeben.

Die Ballons

Unmittelbar nach der Übergabe der Blumen für unsere Eltern bat Marc alle Gäste ins Freie, wo die erste Überraschung uns erwartete. Marc und Kerstin hatten jede Menge Luftballons vorbereitet, die von unseren Gästen steigen gelassen wurden.

Während Ilona den Luftballons noch nachschaute, schnappten sich Franca und Dirk Guido im Freien und zerrten ihn in das Auto von Guido's Bruder, der schon wartete, und drehten den Spieß einmal um: Anstelle der Entführung der Braut gab es auf unserer Hochzeit eine Entführung des Bräutigams.

Der Hochzeitstanz

Während Guido entführt in der Kneipe auf seine heißgeliebte Braut wartete und Ilona ihren heißgeliebten Bräutigam suchte, warteten unsere Gäste sehnsüchtig auf die Eröffnung des Tanzes, denn die Band heizte schon ganz gewaltig ein.

Dann gegen kurz nach 23:00 Uhr waren wir endlich wieder auf Gut Schwarzenbruch eingetroffen und konnten kurz nach dem Eintreffen mit dem Hochzeitswalzer den Tanz eröffnet. Als Hochzeitswalzer hatten wir uns "Hijo de la luna" von Mecano ausgesucht (allerdings von CD). Uns folgten Marc und Kerstin, dann unsere Eltern und schließlich im Schneeballsystem weitere Gäste (Bilder unten).

Die Hochzeitstorte

Nachdem Brrz in the Garden einige Titel gespielt hatten und im Pavillion eine gute Stimmung mit viel Tanz herrscht (Bilder unter Die Feier), mußten wir gegen kurz vor Mitternacht leider wieder eine kleine Tanzpause einlegen, denn unsere Hochzeitstorte wartete darauf, von uns angeschnitten zu werden. Wir hatten eine vierstöckige Hochzeitstorte (Bilder unten) mit zwei Lagen klassischer Sahnetorte sowie zwei Lagen Obstboden für die Gäste, die nicht so ein mächtiges Stück Sahnetorte essen wollten. Zu unserer Überraschung wurde jedoch die Sahnetorte bis auf ein Stückchen komplett verputzt, wo hingegen vom Obstboden nur wenige Stücke genommen worden. Über die hatten sich dann aber in der nächste Woche die Arbeitkollegen von Guido's Mutter gefreut.

Die Aktionen

Nach der Hochzeitstorte wurde auch weiterhin der Tanz für einige Zeit unterbrochen, denn nun begannen die Aktionen und Übergabe von besonderen Geschenken, von kurzen Musikpausen unterbrochen.

Der Brautstrauss

Nach all diesen Aktionen wurden dann auch die klassischen Traditionen einer Hochzeitsfeier eingehalten. Als erstes wurden alle ledigen weiblichen Gäste gebeten, sich als Gruppe zusammen zu stellen. Der Brautstrauss wurde geworfen und die Tradition besagt, dass die Dame, die den Strauss fängt, als nächste heiraten wird. Für das Werfen hatte Simone für Ilona extra einen kleinen Brautstrauss angefertigt. Ilona stellte sich mit dem Rücken zu der Gruppe der ledigen weiblichen Besucher und warf den Strauss. Zunächst sah es so aus, als würde Heike den Strauss fangen, doch dann sprang Ilona's Tante Nati mit einem Satz in die Flugbahn des Strausses und ergatterte diesen (rechts).

Nach einer Tanzpause kamen weitere Traditionen an die Reihe: Zunächst der Schleiertanz des Brautpaares, dann die Versteigerung des Brautstrumpfes. Eigentlich sollte es ja eine Versteigerung des Strumpfbandes werden, aber da Ilona an diesem Abend kein Strumpfband trug, wurde kurzerhand der ganze Strumpf versteigert.

Die Gesangseinlage

Gegen 2:00 Uhr morgens beendeten Brrz in the Garden langsam ihr Programm. Zum Abschluß sollten einige Gäste gemeinsam mit dem Bandleader Hey Jude von den Beatles singen. Als erstes Opfer war Guido's Bruder Thorsten auserkoren, doch der war grade auf dem Weg zur Toilette und versuchte auf diese Weise, dem Geschehen zu entkommen. Das half ihm aber nicht, den der Sänger hatte ein Funkmikrophon und folgte ihm damit sogar auf die Toilette. Also mußte Thorsten ran.

Dann waren wir beide an der Reihe. Zuerst mußte Guido nach vorne zum Singen (links), dann war auch Ilona dran (rechts). Wir alle sind alles andere als begnadete Sänger und mehr schlecht als recht kämpften wir uns durch den Song. Als Höhepunkt sang der Sänger dann den Abschluß des Liedes und imitierte und drei dabei - er konnte, wenn er wollte, tatsächlich genauso schlecht singen wie wir. ;-)

Die Feier

Auch nachdem die Band abgebaut hatte und sich auf den Heimweg machte ging die Feier noch weiter. Neben unseren Familien hielten es zwei Freunde aus unserem Freundeskreis aus Hilden bis zum Ende der Feier gegen etwa 6:00 Uhr morgens aus. Ob da wohl der Ramazotti und anschließend (nachdem der ausgetrunken war) der Averna ihren Teil zu beigetragen hatten?

Gegen kurz nach 6:00 Uhr morgens machten wir und unsere letzten Gäste uns dann auf per Taxi in die Hotels.

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© 06.11.1999, 22:00 Uhr, Ilona Gehlhaar (sunnie), Guido Gehlhaar (Steinmaus)