Jetzt ging es also endlich los mit der Feierei.
Alle Vorbereitung rund um die Hochzeit waren erledigt, jetzt kam langsam so etwas wie Spannung auf, wie alles
ablaufen würde. Am Mittwoch, den 01.09.1999 machten wir uns beide morgens noch frohen Mutes auf den Weg
zur Arbeit. Ein mancher mag sich Gedanken ob eines Polterabends mitten in der Woche gemacht haben, doch wir hatten
gute Gründe dafür: Der Polterabend fand bei Guido in Langenfeld statt (Foto rechts), und die Gaststätte nebenan
hat am Mittwoch Ruhetag, so dass wir den Parkplatz im Hof für den Polterabend nutzen konnten.
Nach der Arbeit kamen wir gegen 13:30 Uhr zu Hause an, wo die Vorbereitungen schon voll am laufen waren. 300 (in Worten: dreihundert) Brötchen warteten darauf, geschmiert und belegt zu werden. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Guido's Grossmüttern ist dies letztendlich auch gelungen - immerhin waren das 600 halbe Brötchen.
Die Schrecksekunde dann im Laufe des frühen Nachmittages: Während Guido dabei war, die Garage mit der
Hochzeitsgeschichte (Version von sunnie und von Steinmaus)
zu schmücken (siehe rechts) und die Musik aufzubauen, war Ilona dabei,
das Altpapier zu sammeln, damit in der Wohnung Platz war. Beim Versuch, die Heftklammern aus einer Zeitung unter
Zuhilfenahme einer Schere zu entfernen, ist sie abgerutscht und hat sich eine fürchterlich tiefe Wunde in den
Zeigefinger der linken Hand geschnitten. Erst nach fast 15 Minuten konnten wir die Blutung stillen. Guido hatte schon
die Befürchtung, Ilona ins Krankenhaus bringen zu müssen, aber der mehrfache Wechsel eines Pflasters hatte
die Wunde dann doch versorgen können.
Gegen 16:00 Uhr fing Ilona dann an, sich fertig zu machen, während Guido im Hof auf die Anlieferung des Bierwagens und des Zeltes wartete. Und wartete... und wartete... und wartete... Erst gegen etwa 16:30 Uhr kam der Container, aber das war ja immerhin schon einmal etwas. Aber Guido wartete weiter und weiter, und dann kam gegen kurz vor 17:00 Uhr der nächste Schock - Guido's Oma väterlicherseits hatte den Bekannten Bescheid gesagt, dass der Polterabend gegen 18:00 Uhr anfangen sollte (wir hatten aber 19:00 Uhr geplant) und bisher war weder etwas vom Bierwagen noch vom Zelt zu sehen.
So langsam stieg so etwas wie Panik in Guido auf, denn in einer Stunde hätte ja der Bierwagen und das Zelt
aufgestellt sein sollen. Also: Ab in die Wohnung, anrufen und nachfragen,
wo die Sachen bleiben. Just in diesem Moment ging es aber Schlag auf Schlag: Bierwagen und Zelt kamen gleichzeitig
um genau 17:00 Uhr. Nach einigen Rangiermanövern mit den Transportern ging es dann zügig an den Aufbau,
denn die Zeit ging rasend schnell vorbei und Guido war auch noch nicht unter der Dusche gewesen. Mit Hilfe aller war der
Bierwagen dann recht schnell fertig aufgebaut (links), dann ging es ans Zelt (siehe oben). Ilona hat beim Zelt
kräftig mit angefasst, denn Guido musste gegen 17:45 Uhr dann doch schnell unter die Dusche.
Guido war grade aus der Dusche raus, als die Polterei losging (siehe unten). Während die ersten Gäste sich das frisch
gezapfte Bier schmecken ließen, brachten dann Guido's Eltern noch die obligatorische Leine mit
Kinderwäsche an der Einfahrt zum Hof an (links).
Und dann ging es los mit dem Gepolter... Nach und nach trafen die Gäste ein und schepperten, was das Zeug hielt. Unten sind einige Impressionen des Gepolters zu sehen (obere Reihe). Ein ganz besonderer "Dank" gilt Guido's bestem Freund Lothar, der einen ganzen Sack voll mit Kronkorken auf seinem Rücken geschnallt, quer über die Auffahrt in den Hof verteilt hat. Wie Ilona und speziell Guido sich darüber gefreut haben, ist in den beiden unteren Bildern zu sehen (ca. 22:00 Uhr).
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Nachdem so nach und nach die Gäste eingetrudelt waren ging die Party so richtig los. Hauptsächlich waren Leute aus Guido's Umfeld (Freundeskreis, Arbeit, Sport usw.) da, aber aufgrund des Ortes war das ja auch anzunehmen gewesen. Dennoch freute sich Ilona besonders über einen Gast: Torsten Schriewer und seine Freundin waren extra aus Bochum gekommen. Ilona kannte Torsten vom Formationstanz, denn die Mannschaften aus Herford und Bochum waren eng befreundet.
Leider ist uns, aus Gründen, die ich bis jetzt noch nicht nachvollziehen kann, ein Film vom Polterabend verloren gegangen, so dass eine Menge der Polterei und auch einige Fotos unserer Gäste fehlen. Dennoch gibt es an dieser Stelle einige Partybilder von der Feier.
| Janine und Holger | Detlef und Freundin | Yasmin und Thomas | Bayer ohne Ende... |
| Freundeskreis | Patenonkel | Diskussionen | Patentante |
| Compania Infernale | Thorsten | Irish Pub | Lothar |
Aprospos Compania Infernale (siehe oben - Guido's Jazzdance-Gruppe)... Guido's allerliebste Jazzer hatten die tolle Idee, uns ein Geldgeschenk in Form von Münzen im nassen Sand zu machen. Natürlich mussten wir am Abend noch sieben (siehe unten), besonderen Spaß daran hatte Guido's Cousin Marco.
Aber damit nicht genug: die Jazzdancer hatten auch einen kleinen Tanz einstudiert. Natürlich durfte es dann nicht fehlen, dass Guido im Rahmen dieses Tanzes (von Martina) auf die "Fläche" gezerrt wurde und seine Künste als Cha-Cha-Tänzer demonstrieren durfte:
Was waren wir zunächst froh, alles im Container gehabt zu haben und vor allem auch, einen Container, der sich abschließen ließ. Naja, abschließen gut und schön, aber das nutzt alles nichts, wenn sich die Vordertüren auch ohne Schloß öffnen lassen.